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Mehr Fitness: So klappt’s auch im Sport

An guten Vorsätzen mangelt es meistens nicht: Gerade jetzt zum Frühjahr hin wollen viele dem Winterspeck zu Leibe rücken und planen entsprechende sportliche Aktivitäten. Doch nicht jede Sportart eignet sich für jeden.

Mehr Fitness: So klappt’s auch mit dem Sport

6.2.2017 (verpd) Plätzchen und Festtagsbraten haben ihre Spuren hinterlassen. Um die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden, setzen viele auf Sport. Das ist laut Gesundheitsexperten sinnvoll, denn wer körperlich aktiv ist, verbessert nicht nur seine Gesundheit und sein Wohlbefinden, sondern beugt auch Krankheiten vor. Damit diese sportlichen Betätigungen nicht nur ein kurzes Strohfeuer bleiben, sollte man ein paar Regeln beachten.

Wer sich regelmäßig bewegt, reduziert nach Angaben von Gesundheitsexperten das Risiko, an Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beziehungsweise an Depressionen zu erkranken. Gleichzeitig stärkt Sport die Muskeln, Sehnen, Knochen und Bänder, sorgt für eine gute Kondition und verbessert das Wohlbefinden. Vor allem Ausdauersport, der sich leicht in den Alltag integrieren lässt und der in jedem Alter begonnen werden kann, ist sinnvoll.

„Moderate und regelmäßige Ausdauerbewegung bremst den Alterungsprozess der Zellen im Gefäßsystem und erhöht so den Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Joggen und Intervalltraining sind dabei dem Krafttraining anscheinend deutlich überlegen. Allerdings verbessern alle Trainingsformen die körperliche Fitness“, betont der Kardiologe Dr. Christian Werner. Eine von ihm und seinen Kollegen vom Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg/Saar durchgeführte Studie bestätigt dies.

Langsam anfangen

Der wichtigste Tipp: Der Sport soll Spaß machen, also sollte man sich die passende Sportart aussuchen. Nicht jeder geht nämlich gerne joggen, schwimmen oder ins Fitnessstudio. Alternativ kann man auch Fahrrad fahren, wandern, Nordic Walking betreiben oder erst einmal mit ausgedehnten Spaziergängen beginnen. Apropos beginnen: Wer längere Zeit keinen Sport gemacht hat, sollte langsam starten.

Die Spezialisten der Deutschen Herzstiftung haben hierzu folgende Faustregel: Man sollte sich so anstrengen, dass man ins Schwitzen gerät, aber sich trotzdem noch gut mit jemandem unterhalten kann – also am besten zu zweit trainieren. Wenn man es übertreibt, droht ein Muskelkater und außerdem verletzt man sich schnell. Vor jeder Trainingseinheit sollte man sich außerdem aufwärmen und dehnen, um die Muskeln, Bänder und Gelenke zu lockern. Gesundheitsexperten empfehlen zudem das Training so zu legen, dass man nicht unter Zeitdruck steht.

Wer untrainiert ist und über 35 Jahre alt, sollte – bevor mit einer regelmäßigen sportlichen Aktivität begonnen wird – mit seinem Arzt sprechen. Je nachdem, welche Vorerkrankungen und Beschwerden vorhanden sind und welche Medikamente regelmäßig eingenommen werden, ist nämlich nicht jede Sportart geeignet. Auch bei Fieber und Infekten sollte man vorsichtig sein und sich erst dann wieder belasten, wenn die Erkrankung auskuriert ist.

Das richtige Maß

Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt, sich vier- bis fünfmal pro Woche für etwa eine halbe Stunde zu bewegen, wobei man sich an dieses Pensum langsam herantasten kann. Die kostenlos herunterladbare Broschüre „Ratgeber zur Prävention und Gesundheitsförderung“ des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) rät: Erwachsene sollten sich pro Woche insgesamt mindestens zweieinhalb Stunden mäßig anstrengend und möglichst ausdauerorientiert bewegen oder mindestens 75 Minuten eine anstrengende körperliche Aktivität ausüben.

Wie man im Alltag ohne viel Mühe sein tägliches Bewegungspensum steigern kann, erklärt der ebenfalls kostenfrei erhältliche Ratgeber „Jeder Schritt zählt“ der Deutschen Herzstiftung, der online oder telefonisch unter 069 955128400 bestellt werden kann.

Noch mehr Informationen liefert das Portal www.in-form.de, das zum nationalen Aktionsplan „In Form – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gehört, die vom BMG und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft getragen wird. Übrigens können Sie als Arbeitgeber auch die Mitgliedschaft ihres Arbeitnehmer unterstützen. Wie das geht erfahren Sie hier.