einbruch

Die Hochburgen der Wohnungseinbrecher

In welchen Landkreisen ein besonders hohes Wohnungseinbruch-Risiko besteht und wo die Bundesbürger relativ beruhigt schlafen können, zeigt die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik.

Die Hochburgen der Wohnungseinbrecher

4.1.2016 (verpd) Bremen, Köln und Dortmund sind die beliebtesten Regionen der Wohnungseinbrecher, wie aus der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht. Dort wurden 2014 knapp über beziehungsweise unter 500 solcher Delikte pro 100.000 Einwohner verübt. Besonders niedrig war die Einbruchsrate im Landkreis Hildburghausen.

Im vergangenen Jahr wurden laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2014 in Deutschland 152.213 Wohnungseinbrüche verübt, knapp zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Hierfür haben die Versicherer nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) 490 Millionen Euro an Versicherungsleistungen erbracht. Dies entspricht einem Durchschnittsschaden von 3.250 Euro.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche bezogen auf je 100.000 Einwohner weicht in den gut 400 Landkreisen in Deutschland deutlich voneinander ab, wie aus den PKS-Daten hervorgeht.

Einbrecher meiden Hildburghausen

Spitzenreiter mit der niedrigsten Einbruchsrate ist der thüringische Landkreis Hildburghausen: Hier wurden „nur“ neun Wohnungseinbrüche pro 100.000 Einwohner gezählt.

Vergleichsweise geringe Werte von knapp 14 Einbrüchen gab es auch im Wartburgkreis sowie im Landkreis Schmalkalden-Meiningen (beide in Thüringen). Dahinter folgen angeführt von der ebenfalls thüringischen kreisfreien Stadt Suhl fünf weitere Regionen mit weniger als 20 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohner.

Hohe Einbruchsraten in nordrhein-westfälischen Kreisen

Die höchste Einbruchsrate gab es in der kreisfreien Stadt Bremen mit fast 560 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohner. Knapp unter der 500er-Marke blieben die beiden kreisfreien nordrhein-westfälischen Städte Köln und Dortmund. In den kreisfreien Städten Bremerhaven, Essen im Ruhrgebiet und Hamburg wurden laut der PKS 2014 zwischen fast 650 und knapp 430 Wohnungseinbrüche polizeilich gemeldet.

Auch die drei ebenfalls in Nordrhein-Westfalen liegenden kreisfreien Städte Düsseldorf, Bonn und Bochum kamen auf Werte von über 400. Zwar sind die Einbruchszahlen in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr erstmals seit Langem wieder rückläufig gewesen, allerdings gab es im ersten Halbjahr 2015 nach der PKS des Landes in vielen Kreisen wieder einen Anstieg.

Tipps zum Thema Einbruchschutz

Tipps, wie man sein Eigenheim gegen Einbrecher absichert, findet man im Internet unter www.vds-home.de, dem Webauftritt der VdS Schadenverhütung GmbH (VdS), einem Unternehmen des GDV. Ebenfalls online stellt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes unter anderem auf den Webseiten www.nicht-bei-mir.de und www.k-einbruch.de diverse Präventionsmaßnahmen vor.

Sollte trotz aller Vorsicht dennoch eingebrochen werden, übernimmt eine bestehende Hausratversicherung zumindest den finanziellen Schaden. Wichtig ist, dass die Versicherungssumme dem Wert des Hausrates entspricht, damit nach einem Einbruch die tatsächlich verursachten Schäden auch komplett von der Versicherung übernommen werden. Bei bestehenden Policen ist es daher wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob die im Vertrag vereinbarte Versicherungssumme noch dem tatsächlichen Wert der versicherten Sachen entspricht. Hier geht es zum Hausratrechner . Wir stehen ihnen gerne für weitere Rückfragen zur Verfügung.